
Halenberg Riesling GG

Halenberg Riesling GG
Der Halenberg gehört zu den großen Riesling-Lagen der Nahe — und Emrich-Schönleber zählt seit Jahrzehnten zu den Weingütern, die das konsequent unter Beweis stellen. Dieses Große Gewächs zeigt, warum.
Das Weingut aus Monzingen bewirtschaftet den Halenberg seit Generationen. Die Lage liegt auf verwittertem Schiefer und Vulkangestein — ein Boden, der dem Riesling diese charakteristische Spannung zwischen Frucht und Mineral gibt, die den Wein sofort erkennbar macht.
In der Nase kühl und salzig, mit Kernobst im Hintergrund. Am Gaumen dann mehr: klare Apfelfrucht, ein Hauch Aprikose und frische Kräuter, unterlegt von einem dichten, salzigen Druck, der sich durch den gesamten Gaumen zieht. Der Körper ist fest, die Struktur fein und präzise — keine Üppigkeit, sondern Spannung. Eine leichte Adstringenz gibt dem Wein Kontur, das Finish ist lang, salzig-mineralisch mit kräuterwürzigem Nachhall. Komplex, aber nie schwer.
Das Trinkfenster ist weit: Jetzt bereits sehr gut zu trinken, mit Potential bis weit in die 2030er Jahre. Serviertemperatur 10–12 °C. Passt zu Zanderfilet mit Beurre blanc, gereiftem Ziegenkäse oder einem klassischen Wiener Schnitzel mit Zitrone.
Emrich-Schönleber gehört zu den Adressen, die man kennen sollte, wenn man Riesling wirklich verstehen will. Das Familienweingut von Werner und Frank Schönleber liegt an der Nahe – einer Region, die oft im Schatten von Mosel und Rheingau steht, aber Lagen von außerordentlicher Qualität bereithält. Ihre Großen Gewächse vom Halenberg und Auf der Ley setzen regelmäßig Maßstäbe: mineralisch, präzise, mit einem Reifepotenzial, das Jahrzehnte umspannt.


















