

Pici

Pici
Pici sind die Urform toskanischer Pasta: dicke, handgerollte Spaghetti aus Hartweizengrieß, seit Jahrhunderten in der Küche der Toskana zuhause. Ohne Ei, ohne Maschine — nur Grieß, Wasser und Handarbeit geben ihnen ihre raue, unregelmäßige Oberfläche.
Diese Textur macht Pici zum idealen Träger für kräftige Saucen. Klassisch ist Pici all'aglione: langsam gedünsteter Knoblauch in stückiger Tomatensauce, die sich in die Nudel gräbt. Ebenso zuhause sind sie bei Ragouts mit Kaninchen, Hase oder Wild — Saucen, die Zeit brauchen und Substanz vertragen.
Im Topf brauchen Pici 10–12 Minuten für den richtigen Biss. Dazu passt ein toskanischer Sangiovese — ein Morellino di Scansano oder junger Rosso di Montalcino, dessen Säure die Tomatensauce aufnimmt und dessen Tannin zum Fleischragout steht.

