
Delheim

Delheim – Simonsberg-Weine mit deutsch-südafrikanischer Geschichte
Delheim liegt am Fuß des Simonsberg, unweit von Stellenbosch – einer der ältesten Weinregionen Südafrikas. Gegründet wurde das Weingut in den 1930er-Jahren von Hans Otto Hoheisen, einem Deutschen, der mit Abenteuerlust, aber wenig Weinkenntnissen nach Südafrika kam. Er richtete die Farm her, pflanzte Reben und baute seiner Frau eine gemütliche Stube – aus „Delis Heim" wurde der Name, der bis heute steht.
1958 übernahm Michael „Spatz" Sperling den Keller und brachte Ehrgeiz und Eigensinn mit. Sein Chenin Blanc unter dem Namen „Spatzendreck" – mit dem nach eigener Aussage hässlichsten Etikett des Jahrgangs 1970 – wurde zum Kultstück und steht sinnbildlich für den Stil des Hauses: bodenständig, humorvoll, ohne Scheu vor dem Unkonventionellen. Delheim hat nie versucht, glatt zu wirken.
Heute entstehen am Simonsberg Weine, die die Herkunft ernst nehmen: die Granit- und Sandsteinböden der Kapregion, das kühle Klima durch den Atlantikwind, die langen Reifephasen. Cabernet Sauvignon, Chenin Blanc und Shiraz gehören zu den Stärken des Weinguts – charaktervoll, trinkfreudig und mit einer Geschichte, die man im Glas spürt.










