
Château Castera Cru Bourgeois Médoc

Château Castera Cru Bourgeois Médoc
Ein klassischer Médoc mit Charakter: dichtes Granatrot, strukturierte Tannine und ein Ausbau, der den Wein sowohl jung als auch mit etwas Reife zeigt.
Château Castera blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahr 900 reicht — unter seinen Besitzern war im 16. Jahrhundert Thomas de Montaigne, Bruder des Philosophen Michel de Montaigne. Die moderne Ära beginnt 1922, als M. Degonde das Gut kauft und 1932 die erste Cru-Bourgeois-Klassifizierung folgt. Seit 1986 leitet Dieter Tondera das Weingut mit Unterstützung des Önologen J.-L. Boissenot; 2003 folgte die Hochstufung zum Cru Bourgeois Supérieur. Die Trauben werden handverlesen und nach Rebsorte sowie Parzelle getrennt vinifiziert. Dreiwöchige, temperaturkontrollierte Maischegärung mit täglichem Umpumpen maximiert Farbe und Aromentiefe. Zwölf Monate Reifung in französischen Eichenbarriques, 20–30 % davon neu.
Im Glas dichtes, glänzendes Granatrot. In der Nase zunächst Toast und Zedernholz, dann Sauerkirsche, Mandeln und ein Hauch Unterholz. Am Gaumen frische Kirschfrucht, gut eingebundene Tannine, mittlerer Körper mit rundem, ausgewogenem Abgang.
Trinktemperatur 16–18 °C. Passt zu geschmorter Lammschulter, Entrecôte mit Kräuterbutter oder reifem Comté. Trinkfenster 2024–2029.
Château Castera liegt im Médoc – jenem schmalen Landstreifen nördlich von Bordeaux, der seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten Weinregionen der Welt zählt. Das Gut trägt den begehrten Status Cru Bourgeois Exceptionnel und gehört damit zur absoluten Spitze seiner Klasse.
Was hier entsteht, sind Weine mit Tiefe und Charakter: klassisch bordelaisisch, aber nie verstaubt. Ob der kraftvolle Médoc, der frische Bordeaux Blanc Anthoinette oder die ambitionierte Linie Les Essais – Castera zeigt, dass Tradition und Entdeckerfreude sich wunderbar ergänzen.










