
Weißburgunder Zeller Karlspfad

Weißburgunder Zeller Karlspfad
Weißburgunder braucht den richtigen Boden — und im Karlspfad stimmt er: Kalk mit Ton- und Lehmanteilen am Fuß des Zeller Berges, eine Lage mit historischen Wurzeln und spürbarer Steigung.
Weingut Schwedhelm liest die Trauben vollreif, achtet dabei aber explizit auf ausgewogene Säure. Was folgt, ist ein handwerklich präziser Ausbau: 14 Stunden Maischestandzeit, spontane Vergärung im Stückfass, mehrfaches Bâtonnage auf der Vollhefe — und Hefelager bis Ende Juni. Diese Zeit auf der Hefe ist es, die den Wein formt.
Im Glas zeigt der Karlspfad einen cremigen Schmelz, den eine lebendige Säure in Bewegung hält. Dazu feine Röstaromen vom Holzfass und eine eukalyptusartige Würze im Abgang, die für Tiefe und Länge sorgt. Kein breiter, butteriger Burgunder — sondern ein strukturierter Weißburgunder mit echtem Rückgrat.
- Speisen: Kalbsbries, Seezungenfilet mit Kapernbutter, gereifter Gruyère
- Temperatur: 10–12 °C
- Trinkfenster: jetzt bis 2028












