
Château Plince

Château Plince
Tiefdunkles Rubingranat mit violetten Reflexen — Château Plince 2021 zeigt schon optisch, was Pomerol ausmacht: Dichte, Wärme und eine unverwechselbare Weichheit.
Das Weingut bewirtschaftet 10 Hektar auf dem rechten Ufer der Dordogne, wo tonreiche Böden dem Merlot genau die Wasserhaltekapazität geben, die er für Tiefe und Schmelz braucht. Eine klassische Pomerol-Assemblage: Merlot als Rückgrat, ergänzt durch Cabernet Franc für Struktur und einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon für Länge.
In der Nase öffnet sich der 2021er mit dunklen roten Früchten — Brombeere, schwarze Kirsche — und einer deutlichen Schokoladennote, die auf sorgfältigen Fasseinsatz hindeutet. Am Gaumen zeigt er die sortentypische, samtweiche Tanninstruktur von Pomerol: keine harten Kanten, stattdessen eine runde, einladende Textur mit warmem, leicht kakaowürzigem Abgang.
Trinkfenster: 2025–2033. Jetzt trinkbar, mit weiterer Lagerung wird er noch geschmeidiger.
Temperatur: 16–18 °C, eine Stunde vorher dekantieren.
Speisen: Gebratenes Lamm mit Kräuterkruste, Entenbrust mit Pflaumensauce oder kräftiger Hartkäse wie Ossau-Iraty.









