Château Grand-Puy-Lacoste

Château Grand-Puy-Lacoste gehört zu den ältesten und beständigsten Gütern im Médoc – ein Klassiker, der diesen Begriff wirklich verdient.

Inmitten der berühmten Appellation Pauillac entstehen hier Weine, die Jahrgang für Jahrgang eine unverkennbare Handschrift tragen: tiefe Farbe, eine feine Aromatik aus reifen Früchten, Cassis, Gewürzen und mit der Zeit zarten Noten von Tabak und Zedernholz. Die Tannine sind kraftvoll – und doch immer seidig.

François-Xavier Borie steht für eine Philosophie, die Natur und Können in Einklang bringt. Geduld ist dabei kein leeres Wort: Acht bis zehn Jahre Lagerung bringen Grand-Puy-Lacoste erst richtig zum Strahlen. Ein Wein für alle, die das Warten als Teil des Genusses verstehen.

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Grand-Puy-Lacoste – Pauillac mit Tiefe und langer Reife

Château Grand-Puy-Lacoste zählt zu den beständigsten Gütern im Médoc – klassifiziert 1855 als Cinquième Cru Classé, aber in der Praxis auf Augenhöhe mit vielen Vierten und Dritten. Die Weinberge liegen auf einem zusammenhängenden Plateau im Herzen von Pauillac, weit entfernt von der Gironde, auf tiefgründigem Kieselgravelboden, der Wärme speichert und Wasser reguliert – ideale Voraussetzungen für Cabernet Sauvignon, der hier rund 75 Prozent der Bepflanzung ausmacht.

François-Xavier Borie führt das Gut mit einer Philosophie, die auf Zurückhaltung im Keller setzt: sorgfältige Selektion im Weinberg, kontrollierte Extraktion, Reifung in Barriques ohne übertriebenen Neuholzeinsatz. Das Ergebnis sind Weine mit tiefer Farbe, einem Kern aus reifen Cassis-Früchten und einer Struktur, die nach acht bis zehn Jahren erst richtig aufgeht – dann zeigen sich Tabak, Zedernholz und ein langer, mineralischer Abgang.

Wer Grand-Puy-Lacoste kauft, kauft Zeit. Die Weine eignen sich zur Lagerung ebenso wie zur Begleitung von Lammrücken, Entrecôte oder gereiftem Hartkäse – vorausgesetzt, man gibt ihnen im Glas etwas Luft.

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