
Becker Spätburgunder trocken

Becker Spätburgunder trocken
Spätburgunder aus dem Südpfeiler der Pfalz – straff strukturiert, dabei erstaunlich fein: Das ist Friedrich Beckers Einstieg in eine der stärksten Pinot-Noir-Adressen Deutschlands.
Friedrich Becker bewirtschaftet Lagen direkt an der Grenze zum Elsass, rund um Schweigen-Rechtenbach. Die Böden wechseln zwischen Kalkstein und Muschelkalk – typisch für diesen südlichsten Zipfel der Pfalz, der klimatisch und geologisch näher an Burgund liegt als an der Rheinebene. Der Spätburgunder trocken ist Beckers zugänglichster Rotwein, zeigt aber bereits den Hausstil: Präzision statt Fülle.
Im Glas reife Sauerkirsche, ein Hauch Kräuterwürze und eine dezente mineralische Ader, die den Wein lebendig hält. Mittlerer Körper, feinkörnige Tannine, saftiger Fluss. Der Abgang kehrt zur Kirschfrucht zurück – klar, direkt, anhaltend. Keine lauten Töne, aber viel Substanz.
- Trinktemperatur: 16–17 °C
- Trinkfenster: jetzt bis 2027
- Speisen: Lammkoteletts mit Kräuterkruste, Pilzrisotto, reifer Gruyère

Friedrich Becker
Friedrich Becker zählt zu den stillen Größen der deutschen Weinszene – und das seit sieben Generationen. Das Weingut aus der Pfalz, direkt an der französischen Grenze gelegen, hat sich ganz den Burgundersorten verschrieben: Pinot Noir, Chardonnay und ihre Verwandten fühlen sich hier spürbar zuhause.
Auf 29 Hektar arbeitet die Familie Becker nicht nach dem Trend, sondern nach Überzeugung – mit einer Konsequenz, die man im Glas schmeckt. Seit dem Jahr 2000 ist das Weingut Mitglied im VDP, dem Verband der Prädikatsweingüter. Ein Gütesiegel, das für sich spricht.









