
Blaufränkisch vom Kalk

Blaufränkisch vom Kalk
Blaufränkisch, wie er aus dem Lehrbuch des Leithabergs stammen könnte: leicht, präzise, mit einer kühlen Frucht, die den Kalkboden spürbar macht.
Markus Altenburger zählt zu den verlässlichsten Adressen im Burgenland. Sein Weingut im Leithaberg DAC arbeitet mit den kalksteinreichen Böden des Leithagebirges – einem geologisch eigenständigen Terroir, das Blaufränkisch schlanker und aromatisch feiner ausprägt als die schweren Eisenböden weiter südlich. Kühle Nächte verlangsamen die Reife, die Säurestruktur bleibt lebendig.
Im Glas Purpurrot mit violettem Schimmer. Die Nase bringt Weichsel, Brombeere und frische Himbeere, dahinter Veilchen und eine feine kühle Mineralität, die an nassen Kalkstein erinnert. Am Gaumen saftig und direkt, mit lebendiger Säure, schmelziger Textur und einem würzigen, mittellangen Abgang. 14 Monate Reifung im großen Doppelstückfass geben dem Wein Struktur, ohne die Frucht zu überdecken. 13,0 % Vol.
Bei 15–18 °C servieren. Passt zu Entenbrust mit Kirschen, Boeuf Bourguignon, gebratener Kalbsleber oder einer kräftigen Pasta mit Tomatensugo. Auch solo als Abendwein trinkbar – ohne großen Anlass, ohne Wartezeit.









